Dickschiff-Regatta
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Disckschiff Rhein Schönes Segeln auf dem Rhein (Foto DSV Düsseldorf) |
Der Bericht vom DSV:
Am 3. Oktober um 12:00 Uhr knallte bei Strom-km 707,1 in Hitdorf der Startschuss zur ersten traditionellen „Dickschiff-Regatta“ des Düsseldorfer Segler-Vereins. Sie bot für etliche Segler Gelegenheit die Reviereignung ihrer Boote ganz neu auszuloten. „Dickschiffe“ zeichnen sich nämlich dadurch aus, dass sie sich hervorragend zum Fahrtensegeln eignen und ihre Crews schon manch unvergesslichen Landfall mit ihnen erlebt haben, aber kein vernünftiger Mensch freiwillig auf die Idee käme, damit auf dem Rhein zu einer Regatta zu starten.
Aber mit dem Dickschiffrheinregattasegeln ist es, wie mit dem FFK Baden: wenn`s alle tun wird es normal, und ein bisschen Gruppendruck wirkt Wunder. Einen Anstrich von Normalität gaben der Veranstaltung darüber hinaus einige H-Boote. Ansonsten war von der Sprinta-Sport über einen traditionellen Spitzgater bis zur von einem Riesenspi umhüllten Schelde-Shouw alles vertreten.
Der leichte SW-Wind schuf echte Rhein-Bedingungen: vom VorWINDkurs bliebe nur VOR, und manche Crew ließ in Flautenlöchern zwischen der Berufsschifffahrt Nerven, die sich aber in nachfolgenden Kreuzschlägen wieder stabilisierten. Zeitschnellstes Schiff war im Ziel bei km 735 in Volmerswerth das H-Boot „Filou“ mit 02:30:53, an der Pinne Eigner Jim Scheid.
Sportwart G. Hortz jun. krönte die Siegerehrung mit der Frage: „2005 wieder Dickschiffregatta?“ - Darauf gibt es nur eine Antwort: „Ja!!!“


