Extreme 40 Sailing Series Kiel - Wirsol Team Germany Kiel mit Achtungserfolg01. September 2009 - Kiel – Mit teils atemberaubend spannenden Bildern, mit viel und wenig Wind, Sonne und Regen ging am Sonntag der iShares Cup in Kiel zuende. Die vierte Etappe der europäischen Segelserie für die Extreme 40-Katamarane katapultierte das Segelprojekt des Oman glanzvoll an die Spitze. Mit dem Sieg der Masirah von Skipper Pete Cumming vollendete sich ein Triple – schon in Hýeres und Cowes gewann die Crew, nun auch in Kiel. Gleichzeitig sauste das Schwesternschiff aus dem Oman, die Renaissance von Skipper Loick Peyron, auf den zweiten Platz.

OC Events . KIEL - Extreme 40 "Oman Sail’s Masirah" (OMA skipper Pete Cumming (GBR). (Foto © Th.Martinez/Sea&Co )

Die beiden Boote – Teil der Segelkampagne des Sultanats Oman – pushten sich gegenseitig und Loick Peyron setzte den jüngeren Pete Cumming mächtig unter Druck, der mit immerhin 17 Punkten Vorsprung in den letzten Wettfahrttag ging und zusehen musste, wie dieser Vorsprung in sechs Wettfahrten dahin schmolz. Letztlich war es die größere Anzahl an Wettfahrtsiegen in Kiel – nämlich sechs für Cumming – die den Ausschlag dafür gab, dass die am Ende punktgleichen (149) Schiffe Platz eins und zwei belegten.

 

Vor zehntausenden von Zuschauern zelebrierte das deutsche Wirsol Team Germany Kiel. Sailing City eine tolle Premiere, fuhr am letzten Tag zweimal auf den dritten Platz und ließ sogar die erfahrene Holmatro-Crew mit dem Skipper und elfmaligen Tornado-Weltmeister Mich Booth zittern, denn beinahe, ja beinahe wäre das deutsche Quartett an der niederländischen Kampagne vorbei gezogen. Während Booth und Co. beständig mit ihrem Gennaker zu kämpfen hatten, der sich partout nicht entrollen wollte, zog das deutsche Team erstmal davon.

 

Roland Gäbler – der sich unmittelbar nach dem iShares Cup schon auf den Weg an den Gardasee zum nächsten Tornado-Event machte – war vollkommen zufrieden mit der Premiere: „Es hat uns super-viel Spaß gemacht, auch wenn wir jetzt alle auf und am Ende mit den Kräften sind. Wir hätten nicht gedacht, dass wir am letzten Tag noch zwei dritte Plätze segeln können und die Holmatro so unter Druck setzen.“ Super-Teamarbeit lobte der Skipper der ersten und bislang einzigen deutschen Kampagne im iShares Cup. Tags zuvor war Gäbler noch über Bord gegangen:. „Einmal im Jahr falle ich ja immer ins Wasser - war wohl soweit jetzt.“ Am besten gefiel dem Team das Publikum: „Es war echt so witzig!“



Das deutsche Team der extreme 40 (Foto (C) Wirsol Kiel Marketing)

Rund 50.000 Zuschauer trotzten an den Regattatagen am Hindenburgufer den Regenschauern und Windböen, standen in drei Reihen entlang der Uferlinie oder saßen auf der Tribüne mit Regenschirmen, Wetterjacken und festen Schuhen. Am Samstag war das Thermometer sogar auf nur elf Grad gefallen, die Segelfans hielt das nicht vom iShares Cup 2009 in Kiel fern.

 

Ergebnis iShares Cup Kiel:

1. Masirah (Oman) mit Pete Cumming, 149 Punkte,
2. Renaissance (Oman) mit Loick Peyron, 149,
3. Groupama ( Frankreich) mit Franck Cammas, 134,
 4. Gitana Extreme – Groupe LCF Rothschild (Frankreich) mit Yann Guichard, 129,
5. LUNA (Frankreich) mit Eric Maris, 114 ,
6. Team iShares ( Europäisches Team) mit Shirley Robertson, 104…
9. Wirsol Team Geramny Kiel. Sailing City (Deutschland) mit Roland Gäbler, 88.

 

Gesamtstand iShares Cup 2009 nach vier Stationen:

1. Masirah, 37 Punkte

2. Gitana Extreme – Groupe LCF Rothschild, 33

3.  Renaissance, 33

4. Groupama 40, 25

5. BT, 20

6. BMW Oracle Racing, 18

 

 

www.iSharesCup.com

www.kiel-sailing-city.de


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