Jules Verne Trophy: "OrangeII" kollidierte mit Orca
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Orange II unter vollen Segeln (Foto © Guilian Grenier / "Orange") |
Der 36 – Meter Cat stieß bei 25 bis 30 Knoten vor der Argentinischen Küste mit etwas unter Wasser zusammen und setzte den Kurs vor dem Wind fort. Skipper Bruno Peyron: "Die beiden aufeinanderfolgenden Zusammenstöße waren ziemlich heftig. Der erste traf das Backbord-Schwert, der zweite nach einer Sekunde das Backbord-Ruder. Das Boot ist nicht in Gefahr, es scheint kein Leck zu geben. Aber man kann sehen, das sich einiges am Material gelöst hat."
"Den Rekordversuch mit einem Ruder beenden? Möglich – aber nur mit weniger Geschwindigkeit. Es ist schade, das es das Backbordruder ist, das nach ¾ der Kurses getroffen wurde, wobei diese Strecke meist auf Steuerbord gesegelt wurde (das Steuerbord-Ruder also wichtiger war). Und die restliche Strecke auf Backbord gesegelt wird – also das Backbord-Ruder das wichtige ist."
Crew-Mitglied Bernard Stamm: "Die Hauptsorge war, ob Material zu Bruch gegangen war. ... Es fühlt sich beim Steuern aber gut an. Wir haben die Geschwindigkeit etwas reduziert, aber vor allem wegen der Seegangsverhältnisse. Wir sind in einer Gegend mit viel Strom und wirrer See, unmöglich, da schnell durch zu gehen. Einige von uns wissen einiges über Composit-Bau. Ich persönlich hatte etwas Pech während des Around Alone, als ich auf etwas traf, was begann den Rumpf zu delaminieren. Wir müssen glaube ich eine neue Art Haut auf die Oberfläche bringen, mit Harz, der auch im Wasser funktioniert. Wir können das schaffen, auch auf offener See, wenn weniger Wind ist und wir das Boot stoppen können."

- Das beschädigte Ruder (Foto © J B Epron / "Orange")
Yann Penfornis, der Architekt des Bootes: "Der Schlag gegen das Backbord-Ruder hat eine Delaminaton ((Ablösung des Kunststoffs)) auf etwa 30 Zentimetern bewirkt. Es ist die äußere Carbon-Schicht, die sich ablöst. Das Ruder wird sich kaum in zwei Hälften auflösen, da es aus einem Stück Carbon gemacht ist. Allerdings sollte sich die zweite Carbon-Schicht nicht ablösen. Ich bin also ziemlich optimistisch."
Segeldaten am 36. Tag
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Latitude : 38 34.44' S
Longitude : 47 01.60' W
Schnitt : 27.3 Knoten
Geschwindigkeit in 24 Stunden: 22,6 Knoten
Schnitt seit Start: 23,9 Knoten
gesegelte Distanz: 20 102 nm
Distanz zum Ziel: 5806.90 nm
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Vorsprung am 35. Tag:
J. Verne Record: + 3975 Seemeilen voraus
Absoluter record: + 2854 Meilen voraus
Technische Daten des Maxi-Cats "OrangeII" :
Länge 36,8 m
Breite 18 m
Mast 50 m über Wasser
470 m² Großsegel, das 22 Tonnen Last auf die Großschot bringt....
800 m – 1100 m Segel insgesamt, aber kein Spinnaker, nur ein Gennaker.
14 Mann Besatzung inklusive Skipper und Navigator.
Die Jules Verne Trophy hält Olivier de Kersauson auf Geronimo mit 63 Tagen, 13 Stunden und 59 Minuten, aufgestellt (Zieleinlauf) am 29. April 2004.
Der Cat hält den Rekord für die 24 Stunden (706 Seemeilen, Durchschnitt 29,42 Knoten) und den Mediterranean Record mit 17 Stunden, 56 Minuten, Durchschnitt 25,53 Knoten.
Zur Crew gehören bekannte Namen der Hochsee-Segler: Bernard Stamm, Yves Le Blévec, Lionel Lemonchois, Ronan Legoff, Philippe Péché, Yann Elies, Ludo Aglaor, Florent Chastel, Nicolas de Castro, Jean-Baptiste Epron und Sébastien Audigane.
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