Kingfisher als Skandia beim Fastnet Race
![]() | |
"Skandia" im Spi über Ex-Kingfisher / team 888 (Foto © offshoresailingteam) |
DAS RENNEN
Das berühmt-berüchtigte Fastnet Race, bei dessen Auflage im Jahr 1979
15 Menschen ihr Leben im Jahrhundert-Sturm verloren, beginnt am 10. August
(Sonntag) und führt seine Teilnehmer von Cowes (Isle of Wight/ Großbritannien) über 608 Seemeilen rund um den Fastnet Rock in der anspruchsvollen Irischen See zurück in die englische Hafenstadt Plymouth. Die Open 60ies, bekannt vor allem durch Einhand-Rennen wie dem Vendee Globe, sind in diesem Jahr erstmals als eigene Klasse dabei und bekommen einen gesonderten Start.
DIE KONKURRENZ
"SKANDIA SET SAIL" wird in der Open 60-Klasse gegen andere Top-Open
60ies wie Mike Goldings "ECOVER" und Roland Jourdains "SILL" antreten. Am
Start ist Vincent Rious "PRB" unter anderen auch die Round Britain
Race-Gewinnerin dieses Jahres.
DER PARTNER
Skandia ist ein global agierendes Unternehmen, das für Menschen in
jeder Lebensphase perfekt abgestimmte fondsgebundene Lösungen anbietet. Die deutsche Skandia-Tochter wurde 1991 in Berlin gegründet und hat sich
seitdem dank ihrer internationalen Investment-Kompetenz und Flexibilität
als Spezialist für innovative Vorsorge-Lösungen etabliert. Weitere Infos
finden Sie auf der Website: http://www.skandia.com
DIE CREW
Die Profi-Crew bilden der Australier Nick Moloney (Gewinner Klasse 2
im Einhand-Rennen Rhoute du Rhum), Mark Denton und Jonny Malbon (Co-Skipper der "Team888", die im Round Britain Race 5. wurde), der Hamburger
Segelprofi Tim Kröger (Whitbread-Veteran, America´s Cup, "PlayStation"),
Wayne Norris (erfahrener Hochseesegler und Repräsentant von Skandias
Förderfonds Sail 4 Cancer) sowie BBC-Reporter Robin Marks (segelte in
der EDS Atlantic Challenge auf "Kingfisher").
DIE DETAILS
Mit der Unterstützung als Sponsor des Open 60 "SKANDIA SET SAIL"
(Ex-"Kingfisher von Ellen MacArthur), der zur Zeit an das Team888
verchartert ist, hat Skandia einen weiteren Schritt im Rahmen des
Programms "SKANDIA SET SAIL" getan. Der Open 60 wird offiziell auf
"SKANDIA SET SAIL" getauft und unter diesem Namen an der 40.
Jubiläumsauflage des 608 Seemeilen langen Fastnet Race teilnehmen, die
am Sonntag (10. August) um 10 Uhr beginnt vor Cowes beginnt.
Skandia ist seit vielen Jahren schon Partner der bekannten Cowes Week,
Sponsor von Sam Davies Figaro-Kampagne und Sponsor der britischen
Starboot-Olympiakampagne von Iain Percy und Steve Mitchell. Mit der
Teilnahme am Fastnet Race ist nur ein weiterer wichtiger Baustein in die
Set Sail-Kampagne aufgenommen worden. "Das Fastnet Race ist ein
klassisches Rennen, das sowohl Profis als auch Amateuren offen steht",
erklärt André Oszmann, Skandias Marketing Direktor. "Es handelt sich um
eine hochinteressante Möglichkeit für Skandia, unser Engagement im
Segelsport über die Cowes Week hinaus auszudehnen. In diesem Rahmen
unterstützen wir ein berühmtes Boot, das von hochtalentierten Profis und
Amateuren aus vier verschiedenen Ländern gesegelt wird, darunter auch
Großbritannien, Deutschland und Australien, die zu unseren
Schlüsselmärkten zählen."
Sollte das Wetter mit guten Reaching- und Vorwind-Bedingungen
aufwarten, könnten die Open 60ies sogar um die begehrten "Line Honors" mitsegeln und die Ziellinie vor Plymouth als erste erreichen. 1999 gewann
Catherine Chabaud mit ihrem Open 60 "Whirlpool" die IRC-Wertung mit zwei
Tagen, fünf Stunden, 22 Minuten und 59 Sekunden. Traditionell
aber wartet das Fastnet Race zum Auftakt mit Amwind-Bedingungen auf, die
das Potenzial der Open 60ies nicht voll zur Geltung kommen lassen. Um
den bestehenden Fastnet-Rekord für Einrumpfboote mit Wasserballast zu
brechen, der 1999 von RF Yachting mit 2 Tagen, 5 Stunden, 8 Minuten und
51 Sekunden aufgestellt wurde, wäre eine durchschnittliche
Geschwindigkeit von 11.48 Knoten auf der 608 Seemeilen langen Strecke
notwendig.
DIE CREW
Nick Moloney (AUS)
Nick ist ein hochtalentierter Profisegler, der seit mehr als einem
Jahrzehnt in der Spitze des internationalen Yachtsports etabliert ist.
Er bringt Erfahrungen aus Whitbread-Rennen und dem America´s Cup mit und
zählt zu den schnellsten Männern der Welt unter Segeln: Nick war eines
der 13 Crew-Mitglieder auf Bruno Peyrons Maxi-Katamaran "Orange", der im
Jahr 2002 einen neuen Jules Verne-Rekord für die schnellste
Weltumseglung aufgestellt hat. Nick Molony kam an Bord von Ellen
MacArthurs Segelteam Offshore Challenges, um seinen Traum von der
Teilnahme an der Einhand-Weltumseglung Vendée Globe im Jahr 2004 zu
realisieren. Im vergangenen Jahr gewann Nick eindrucksvoll und mit neuem
Streckenrekord die Klasse 2 der Transatlantik-Einhandregatta Route du
Rhum. Gemeinsam mit Ellen MacArthur war Nick 2001 Co-Skipper der
"Kingfisher" in der EDS Atlantic Challenge. Website: www.nickmoloney.com
Mark Denton (UK), Co-Skipper des Projekts Team888
Mark ist derzeit Co-Skipper der Team888-Kampagne, die Ellen MacArthurs
"Kingfisher" für diese Saison gechartert hat. Team888 belegte Platz 2 in
der DaimlerChrysler North Atlantic Challenge und wurde gerade fünfte im
Round Britain Race. Mark hat in den vergangenen Jahren als Profi in etwa
80.000 Seemeilen auf verschiedensten Booten und bei unzähligen Regatten
absolviert. Er war Skipper der von BP für die BT Global Challenge
gesponsorten Yacht, die das Rennen als dritte beendete. Website: www.team888.com
Jonny Malbon (UK) Co-Skipper des Projekts Team888
Jonny ist ebenfalls Co-Skipper der Team888-Kampagne, die Ellen
MacArthurs "Kingfisher" für diese Saison gechartert hat. Team888 belegte
Platz 2 in der DaimlerChrysler North Atlantic Challenge und wurde fünfte
im Round Britain Race. Davor war Jonny seit Ende 2001 Boat Captain für
Ellen MacArthurs "Kingfisher". Jonny hat tausende Seemeilen absolviert
und war auf allen Überführungen "Kingfishers" Skipper. An der Seite von
Mark Denton hat Jonny Malbon nun die Teilnahme am nächsten Volvo Ocean
Race im Visier.
Tim Kröger (GER)
Mit über 25 Jahren Regattaerfahrung zählt Tim Kröger (38) zu
Deutschlands erfahrensten und bekanntesten Hochseeseglern. Nach dem Sieg
im Admiral´s Cup 1983 wurden er und das deutsche Team mit dem Silbernen
Lorbeerblatt ausgezeichnet, der höchsten deutschen Sportauszeichnung.
Weitere Höhepunkte der seglerischen Karriere des gebürtigen Bremers:
Olympische Soling-Kampagne mit Thomas Jungblut 1984-1988, 2. Platz
Whitbread Round the World Race 1993/94 auf "Intrum Justitia", WM-Titel
Mumm 36 1995 auf "Corum Watches", 3. Platz Whitbread Round the World
Race 1997/98 als Wachführer auf "Swedish Match", Teilnahme "The Race"
auf Steve Fosstetts "PlayStation" 2001 (bis Aufgabe wegen
Großbaumbruch), America´s Cup-Viertelfinale 2002 mit Frankreichs Le Defí
als Mitglied des Segelteams und verantwortlicher Koordinator für Mastbau
und Design. Zuletzt war Timmy als Wachführer an Bord der UCA von
Arbeitgeber-Ehrenpräsident Klaus Murmann bei der DaimlerChrysler
Challenge im Einsatz (schnellste Yacht der Flotte, 3. Platz
IRC-Wertung).
Wayne Norris (SA)
Wayne ist seit 1990 als Segler und Regattateilnehmer im Dauer-Einsatz.
Seine Prüfung zum international anerkannten "Yachtmaster" hat er 1992
bestanden. Anschließend folgten Projekte wie etwa der Einhand-Törn in
einem 32-Fuß-Katamaran von Neuseeland nach Japan – im kleinsten Kat, der
diesen Kurs über 6500 Seemeilen je absolviert hat. Zur Zeit ist Wayne
Skipper eines Segelbootes namens "Kitty" und hat seit August 1999 nicht
mehr an Land übernachtet! Wayne hat erfolgreich eine
Hodenkrebserkrankung besiegt, die 1996 diagnostiziert wurde. Doch 1997
schlug das Schicksal noch einmal zu: Ein LKW rammte das Auto, in dem er
saß. Dabei wurden seine beiden Knie, sein linkes Handgelenk und die
linke Seite seines Gesichtes zertrümmert.. Gleichzeitig brach er sich
diverse Knochen in Armen, Beinen und einige Rippen. Allein für die
notwendigen Operationen wurden sechs Wochen benötigt. Anschließend
verbrachte Wayne acht Monate in Gips. Die Ärzte sagten damals, es würde
mindestens ein Jahr dauern, bis Wayne wieder laufen könnte. Statt dessen
nahm er einen Monat nach der Befreiung vom Gipskorsett einen Job auf
einem 75 Fuß langen Gaffelschoner an. Wayne repräsentiert Sail 4 Cancer,
die für die diesjährige Cowes Week ausgewählte Benefiz-Stiftung.
Website: http://www.sail4cancer.org.uk
Robin Marks (UK)
Robin zählt zu den führenden Reportern der BBC. Der interessierte wie
passionierte Segler hat bereits bei der EDS Atlantic Challenge 2001 auf
"Kingfisher" gesegelt. Es war ein harter Ritt, doch Robin hat ihn mit
Willenskraft und Einsatzfreude gemeistert. Seitdem beobachtet Robin den
Segelsport intensiv und berichtet über "Kingfisher"-Projekte oder
Großveranstaltungen wie den America´s Cup.


