Klaus Hympendahls Kolumne: Segeln in fernen Revieren

Tonga, die Va'vau-Inseln, Segeln bei den Killerwalen im Nordwesten Kanadas, die Südsee, die Salomon-Inseln – türkise und tiefblaue See in bezaubernden Buchten, sich wiegende Palmen an hellen einsamen Stränden. Der Weltumsegler und international bekannte Buchautor Klaus Hympendahl hat sie bereist, gerade erst ist er von einem weiteren Segelurlaub zurückgekommen. Auf Seglermagazin.de erzählt Klaus Hympendahl, Autor des Buches »Logbuch der Angst«, von seinen Segel-Erfahrungen in aller Welt. Der Skipper segelte mehr als 50.000 Seemeilen über die Ozeane der Welt.

Klaus Hympendahl, Weltumsegler und bekannter Buchautor (»Logbuch der Angst«), schreibt in seiner regelmäßigen Kolumne über das Segeln in fernen Revieren auf Seglermagazin.de. Das Foto zeigt ihn vor einer Matte aus natürlichen Fasern, hergestellt in der Südsee. (Foto © Seglermagazin.de)

Klaus Hympendahl

Der Autor, der seit 30 Jahren segelt, und dabei fünf Jahre die Welt mit seiner Stahl-Yacht umrundete, hat in seinem dritten Buch »Logbuch der Angst« beschrieben, wie Enge und Engstirnigkeit aufeinanderprallen. Wie Menschen, die nicht ausweichen können, sich in Hass und Gewalt steigern. Denn in der Weite des Atlantiks ist die Welt für die sechs an der Bordwand zu Ende – nach zwei Schritten. Hympendahl kennt dies aus eigener Erfahrung. Das »Logbuch der Angst« werden auch Nichtsegler erst nach allen 271 Seiten wieder zuklappen, das Buch ging nach nur einem Monat in die zweite Auflage. In seinem neuen Buch über Yacht-Piraterie beschreibt der sorgfältige Rechercheur die neuen Gefahren für Yachtsegler in aller Welt.

 

Zwischen Kratern und Kastellen

27. Oktober 2002 - Klaus Hympendahl, Weltumsegler und bekannter Buchautor ("Logbuch der Angst", "Yacht-Piraterie"), schreibt in seiner regelmäßigen Kolumne über das Segeln in fernen Revieren im Seglermagazin.de – heute über einen Oktober-Törn in der griechisch-türkischen Inselwelt – in der er fast Australier traf: "Es war ein Törn in einem der schönsten Segelreviere der Welt. Und das bei olympischem Wetter. Kein Wunder haben wir doch täglich Poseidon geopfert. Aber im Ernst, man muss schon den Zeitpunkt eines Törns an der türkischen Küste und den vorgelagerten griechischen Inseln sorgfältig abwägen. Die Saison beginnt im Mai, allerdings kann dieser noch mit den letzten Frühjahrsstürmen begleitet werden. Schön ist der Juni. Juli und August sind sehr heiß und sehr windig (Meltemi). Besser ist der September und perfekt ist der Oktober. weiter »
Segeln zwischen Adlern und Killerwalen

02. Juli 2002 - Fragen Sie doch einmal in Ihrem Bekanntenkreis bei den weit gereisten Freunden: Wo hat es Euch am besten gefallen? Sehr häufig werden Sie den Westen Kanadas als Antwort bekommen. Keine Angst, ich werde nicht vom Verkehrsamt von British Columbia – so heißt diese kanadische Provinz – bezahlt. Ich war nur gerade dort und kann brühwarm berichten. weiter »
Segeln in Tonga

17. Juni 2002 - Beim Anflug auf Los Angeles saß mir die Lufthansa Stewardess gegenüber und fragte mich höflich, wo ich denn hinfliegen würde. „Nach Tonga.“ „Ja, wo in den USA liegt das denn“, wollte sie wissen. „Noch neun Flugstunden weiter“, musste ich die Vielgereiste aufklären. Also, keine Berührungsängste mit Tonga. Das liegt in der Südsee, Markenzeichen: dicker König. weiter »

 Seite drucken  |   Seite versenden