Neues Segeltalent Sam Davies
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Samantha Davies, wieder ein neues Segel-Talent der Briten, startet jetzt bei den Figaros (Foto © Jacques Vapillon /pixsail.com/ offshorechallenges.com) |
Sam Davies segelte von Kindesbeinen an mit ihren Eltern, etwa im Solent oder in auch in der Biskaya. daher stamme ihre freude am Segeln und ihr Respekt vor der See, so die blonde Britin. Am St John’s College, Cambridge University, machte sie ihren "BA, M Eng, (mechanical engineering)" – eine segelnde Ingenieurin also! Sie startet jetzt, unterstützt vom Offshore Sailing Team, als zweite Frau bei den Figaros neben Jeanne Gregoire. (siehe Figaros 2003) Die 28-jährige Davies hat bereits im Minitransat erfolgreich gesegelt : 2001 kam sie in diesem großen Feld der Einhand-Segler mit den 6,50 Booten als elfte und schnellste Frau ins Ziel in Brasilien! Sie war Crewmitglied auf dem Riesencat "Maiden II" bei etlichen Rekorden, segelte auf "Royal & Sun Alliance" 1997 – 98 bei der Jules Verne-Trophy mit. Von 1996 bis 2000 war sie Bugfrau bei den Matchraces des erfolgreichen Shirley Robertson-Teams der Briten, das 1999 als Nr. 1 weltweit geführt wurde und 2000 den vierten Platz in der Weltmeisterschaft errang. Und sie segelte mit Shirley Robertson (Goldmedaillen-Gewinnerin) im britischen Olympia-Team 2001 / 2002 auf Yngling. Beim Fastnet 1999 war sie Bugfrau auf der Klassen-Gewinnerin "Chernikeef" , segelte ebenfalls mit den artistischen Aufgaben einer Bugfrau (zur Spibaum-Nock klettern, Spi fertigmachen und ähnliches) auf 45' und 50-Fuß-Yachten. So hat die 28-jährige bereits riesige Erfahrungen von den olympischen Klassen bis zum MaxiCat sammeln können. Zudem war sie Mitglied des Landteams (shore-Teams) bei der Route du Rhum für Ellen MacArthur und hat mit anderen den Open60 Kingfisher aus der Karibik zurück nach Europa gesegelt ...
Die Figaro-Regatten auf dem neuen Einheitsklassen-Boot seien für sie ein ganz wichtiger Schritt, sie wolle unbedingt einhand / zweihand und Blauwasser-Regatten(offshore) segeln, so Sam Davies. "Ellen und das Offshore Challenges Team haben meinen Blick auf das Einhand-Segeln segeln geschärft, als ich Mitglied ihre Shoreteams war bei der Route du Rhum ... Die Möglichkeit, im Offshore Challenge Team mitzumachen ist phantastisch – die Unterstützung und Hilfe, die dieses Team bereitstellt, ist ganz wichtig für die Figaro-Regatten. Es wird mich hoffentlich dazu bringen, mein Bestes zu geben in dieser neuen Umgebung der Figaros – und mich weiterhin das Segeln genießen lassen," so die Britin, die seit frühester Kindheit segelt.
Mark Turner, agiler Manager (und selbst erfolgreicher Blauwasser-Segler) von Offshore Challenges meint, Sam Davies sei die perfekte Skipperin für den Einstieg bei den Figaros, die in den vergangenen zehn Jahren völlig von den Franzosen dominiert wurde. Ihre Erfahrungen, vor allem im Einhand- Mini, seien die beste Voraussetzung dazu. dazu käme ihre Disziplin – und ihre Freude am Segeln !
Allerdings wird es beim Figaro 2003 nicht einfach: Michel Desjoyeaux, Sieger des Vendée Globe 2001, der jetzt vom Open50 wieder in die 8,5 Meter kürzeren Figaros umgestiegen ist, hält einen Sieg beim Figaro-Circus für die härteste und schwierigste Regatta-Herausforderung ... Und der 2000 Seemeilen lange Solitaire du Figaro ist eine der härtesten Regatten: Kaum Schlaf, schwierige und starke Strömungen, Segeln an der Küste zwischen Felsen und durch berühmt-berüchtigte Seegebiete...
Die ersten Regatten, Vorbereitung zu "la Solitaire du Figaro", starten am 18. Mai in Saint-Malo zur "Tour de Bretagne".
"Tour de Bretagne"
Auftakt für die Figaristi ist am 18. Mai die "Tour de Bretagne" , sie führt von Saint Malo nach Saint-Quay-Portrieux, dort am 19. Mai nach Perros-Guirec, am 20. Mai geht es weiter nach Brest, am 22. Mai nach La Forêt-Fouesnant - Port-la-Forêt und von dort am 23. Mai nach Lorient, wo es am 24. Mai noch Inshore-Regatten gibt. Eine Regatta durch ein schwieriges Seegebiet mit starken Strömungen und navigatorisch vertrackten Küstengebieten voller Felsen ...
"la Solitaire du Figaro"
Um einen Eindruck zu geben von den Seegebieten, durch die die Figaristi taktisch und meteorologisch bei diesem Einhand-Rennen navigieren müssen, nur einige respektheischende Namen: Die Biskaya, die Irische See, der Fastnet-Leuchtturm, Ile d’Oléron, Mizen Head, Scilly Islands oder Iles Scilly im Französischen ...
1. Etappe Start 30. Juli - Les Sables d'Olonnes - Gexto-Bilbao ESP
2. Etappe – 5. August – nach La Rochelle, ETA 6. August
3. Etappe – 11. August – nach Dingle. IRL, ETA 15. August
4. Etappe – 18. August - Saint-Nazaire, ETA 21. August ,
Abschlussregatta Saint-Nazaire 23. August
(ETA = Estimated Time of Arrival, geschätzte Ankunftszeit)
Bénéteau Figaro II
Technische Daten Figaro Bénéteau 2:
Lüa: 10,10 m
LWL : 9,82 m
Büa: 3,46 m
Tiefgang: 2,10 m
Verdrängung: 3050 Kg
Ballast: 1100 Kg
Groß: 36 qm
Genua : 30 qm
Spinnaker: 85 qm
Lesen Sie dazu auch:
Régates-Races: Solitaires du Figaro
Die website von Sam Davies:
Die website der Regatta:
Das Offshore Challenge Team:


