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Die Yngling-Crew mit (von li.) Ute Höpfner, Ulrike Schümann, Julia Bleck (Foto © T-Systems) |
Die Trainingsbedingungen vor Quindao waren alles andere als gut: Eine heftige Algenplage versumpfte das Wasser, die Jollen wären kaum durch gekommen. Etwa 10 000 Soldaten wurden verpflichtet und mähten die Algen ab – aber die kamen wieder- Kurzzeitig beim Training wurde das Revier sogar gesperrt, vermutlich, um neue Algen abzugrasen.
Dazu kommen im Revier kaum beherrschbare Strömungen, die Segler malen schon Kringel in ihre Vorbereitungsnotizen, um den Versetzungen entgehen zu können. Außerdem gehört Nebel zu den Eigenarten des olympischen Segelreviers.
Im 49er liegen die Brüder Peckholt nach drei Durchgängen weit abgeschlagen von Medaillenhoffnungen auf Platz 12.
Bei den Yngling ist die Crew um Ulrike Schümann mit Julia Bleck und Ute Höpfner bisher nicht über einen siebten Platz hinausgekommen. Sie liegen nach ihrer Serie (8,7,7,11 )auf dem neunten Rang bei 15 Ynglings. An der Spitze kämpfen um die Medaillen die Favoritinnen Sarah Ayton (16 P.) vor Silja Lehtinen FIN (23) und Mandy Mulder NL (25)
Im 49er kamen die Brüder Jan-Peter und Hannes Peckolt nach den Plätzen 16, 6, 11 (ist ja schon eine Steigerung drin ) auf Platz 12.
Die deutschen Hoffnungen auf Medaillen können jetzt noch die 470er-Seglerinnen Stefanie
Rothweiler und Vivien Kussatz erfüllen, immerhin zweimalige Europa-Meisterinnen (2006 und 2007) . Außerdem starten noch im Laser Radial:
Petra Niemann sowie Marc Pickel und Ingo Borkowski im Starboot sowie Johannes Polgar und Florian Spalteholz im Tornado.
(Jo Achim Geschke / Seglermagazin.de)
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