Olympia Segeln Athen 2004Die täglichen Berichte über die deutschen Seglerinnen und Segler bei der Olympiade in Athen 2004

Segeln Olympia Athen: Ende auch nicht gut

29. August 2004 - Mit allen Ergebnissen! Keine Medaille für die deutschen Segler. Am letzten Tag der olympischen Regatten gingen noch einmal die Starboote und die Tornados auf die Bahn. Der Star-Segler Torben Grael Brasilien gewann mit Vorschoter Marcelo Ferreira schon mit der vorletzten Wettfahrt uneinholbar Gold. Bei den Tornados lagen die Österreicher Roman Hagara/ Hans Peter Steinacher unangefochten vorn. Erfolgreichste Segelnation der Olympischen Spiele Athen ist Großbritannien mit fünf Goldmedaillen. weiter »
Segeln Olympia Athen: Tagessieg zum Schluss

27. August 2004 - Mit einem Tagessieg haben Marcus Baur und Max Groy die olympische Regatta vor Athen beendet. Während die Spanier Iker Martinez und Xavier Fernandez ihre auch laut Baur "hochverdiente" Goldmedaille im 49er ersegelten, konnte das norddeutsche Duo am letzten Tag noch einmal sein Leistungspotenzial unter Beweis stellen und sich nach schwarzer Serie immerhin noch auf den neunten Platz verbessern, der ohne die Bruchserie am Dienstag trotz aller Fehler leicht ein fünfter hätte sein können. weiter »
Segeln Olympia Athen: Es läuft nicht

26. August 2004 - Der Tag in Athen gehörte am Mittwoch im Saronischen Golf Gal Fridman und der Französin Faustine Merret , den beiden Olympiasiegern in der Mistral-Klasse. Vor allem Fridman löste den Begeisterungssturm seines ganzen Landes aus, denn der 28 Jahre alte Surfer gewann die erste Goldmedaille für Israel seit dessen ersten Olympiastart 1952. Die neue Symbolfigur des Landes nutzte die olympische Bühne in Athen für seine friedliche Botschaft: "Es ist gut, dass die Welt heute auf uns blickt und sieht, was wir tun. Wir sollten unsere Kämpfe immer sportlich und auf dem Wasser austragen." weiter »
Segeln Olympia Athen: Endspurt

25. August 2004 - Nach einer einzigartigen Bruchserie mussten Marcus Baur und Max Groy am Dienstag auch den letzten Hoffnungsfunken aufgeben, doch noch einmal an die Spitzengruppe der 49er-Flotte heranzurücken. Zweimal brach der Pinnenausleger, dann die mittlere Focklatte. In der dritten Wettfahrt des Tages kam es noch ärger, als das Trapez riss und die Highperformance-Jolle namens "Real Maxer" im Saronischen Golf kenterte. weiter »
Segeln Olympia Athen: Protest abgelehnt

24. August 2004 - Für den dreimaligen Tornado-Weltmeister Roland Gäbler (Tinglev) und seinen Vorschoter Gunnar Struckmann dagegen war der dritte Wettfahrttag kein guter. Mit den Rängen 13 und zehn rutschte das norddeutsche Duo vom NRV Olympic Team nach sechs von elf Wettfahrten auf Platz elf zurück. "Wir sind schlecht gesegelt", räumte Gäbler ein, der sich aber an der Seite von sieben weiteren Tornado-Mannschaften bereits am Sonntag und erneut am Montag über die Beendigung von aus seiner Sicht irregulärer Rennen ärgerte. In beiden betreffenden Wettfahrten hatte es Winddreher von bis zu 180 Grad und heftige Windlöcher gegeben. Einen entsprechenden Protest der Mannschaften jedoch lehnte die Internationale Jury an beiden Tagen ab. weiter »
Olympia Segeln Athen: Nun denn

23. August 2004 - Locker, zufrieden und mit Spaß am Segeln - so präsentieren sich Roland Gäbler und Gunnar Struckmann in diesen Tagen in Athen. Der dreimalige Weltmeister aus Tinglev und sein Vorschoter waren unter schwierigen Voraussetzungen an den Start zu Gäblers fünften Olympischen Spielen gegangen, nachdem sich Gunnar Struckmann vor vier Wochen den Daumen im Training anbrach und zur Zeit noch mit Klettschiene segeln muss. Trotzdem belegt die Mannschaft nach vier Rennen Platz sieben. "Wir sind überrascht und super happy", sagte Gäbler, "das Feld ist enger zusammen, als wir dachten. Wir haben uns auch im Speed verbessert." weiter »
Olympia Segeln Athen: Erste Bilanz

22. August 2004 - Mit den Rängen sechs und acht sowie Platz sechs nach zwei Wettfahrten sind Roland Gäbler (Tinglev) und Gunnar Struckmann (Kiel) erfolgreich in ihren ersten olympischen Regattatag gestartet. Der dreimalige Weltmeister Roland Gäbler, der in Sydney 2000 Bronze gewann, hatte vor seinem ersten Einsatz vor allzu großen Medaillenhoffnungen gewarnt: "Gunnar ist nach seinem Unfall noch nicht wieder hundertprozentig fit und wir sitzen auch erst seit einem Jahr in einem Boot. Aber wir werden kämpfen und unser Bestes geben. Ich würde es als Erfolg werten, wenn wir in die Top 10 segeln können." weiter »
Olympia Segeln Athen: Mal sehen

20. August 2004 - Der sechste Tag der olympischen Segelregatta vor Athen war aus deutscher Sicht kein guter Tag. Während sich Gastgeber Griechenland und Großbritannien über die ersten beiden vorzeitig gesicherten Goldmedaillen durch die 470er-Weltmeisterinnen Sofia Bekatorou/Emilia Tsulfa und das Yngling-Trio von der nun schon zweimaligen Olympiasiegerin Shirley Robertson freuten, platzten die Medaillenträume der bayerischen Yngling-Crew von Kristin Wagner. Mit den Rängen elf und 13 rutschten die Feldafinger Steuerfrau und ihre Vorschoterinnen Anna Höll (München) und Veronika Lochbrunner (Lindau) auf Platz sechs zurück. Damit hat der Bayern-Express vor der elften und letzten Wettfahrt am Sonnabend keine Chance mehr, einen Medaillenplatz zu erreichen. Teamchef Jochen Schümann sagte am Abend in Athen: weiter »
Olympia Segeln Athen : Medaillen-Kurs

19. August 2004 - Es war der beste Tag der DSV-Flotte seit Beginn der olympischen Regatta vor Athen: In fast allen Disziplinen konnten sich die deutschen Seglerinnen und Segler am Mittwoch verbessern. Allen voran schockten Marcus Baur und Max Groy ihre Konkurrenz mit zwei fast makellosen Rennen. Mit den Rängen zwei, eins und acht rauschten der Kieler Olympia-Fünfte von Sydney und sein neuer Vorschoter an die Spitze des Gesamtklassements. weiter »
Olympia Segeln Athen : Flautenspiele

18. August 2004 - Die DSV-Flotte erlebte am Dienstag im Saronischen Golf eine Berg- und Talfahrt. Bei teilweise extrem flauen Winden fanden nicht alle Mannschaften in die Erfolgsspur. Besonders hart traf es Amelie Lux. Die Silbermedaillen-Gewinnerin der Olympischen Spiele von Sydney hatte sich aufgrund der Wetterprognose eigentlich auf den Renntag gefreut, musste aber am Ende ihrer dritten Wettfahrt als Gesamt-Neunzehnte feststellen, dass nicht jede Art von Leichtwind zu ihren Spezialitäten zählt . Baur / Groy auf dem 49er erwischten leider keinen optimalen Start. weiter »

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