Rheinwoche Teil eins

19. Mai 2002 - Zu beginn der diesjährigen Rheinwoche gingen 104 Boote aus rund 40 Klassen an der Start in Hitdorf. Bei schönen Wetter kamen sie gegen 13 Uhr im Ziel der ersten Etappe an, im Hafen des Düsseldorfer Seglervereins DSV in Düsseldorf Volmerswerth. Beim Start vor dem beschaulichen Naturhafen zur nächsten Etappe gegen 15 Uhr war noch alles trocken, doch dann gab's Wasser von oben – der Regen kam doch noch - und von unten durch reichlich bewegtes Wasser von der Berufsschifffahrt. seglermagazin.de zeigt Fotos von der Rheinregatta.

O-Jollen, Korsaren, Piraten und Jollenkreuzer im Kampf um die Plätze bei der Rheinwoche 2002 am Pfingstsamstag (Foto © JA Geschke / seglermagazin.de)

Aktuelle Fotos - auch zum Bestellen von Papierabzügen - auf Jo Achim Fotoseite Rheinwoche2002

 

Die Holländischen und Schweizer Berufsschiffer hielten gnadenlos auf das Feld zu, als es vor Volmerswerth startete. Allerdings war der Strom hier auch eng, und während der Startzeit herrschte einiger Verkehr. Die Heck- und Bugwellen der Schiffe ließen allerdings See-Regatta-Stimmung aufkommen und machten den Zuschauern am Ufer klar, dass der auch Rhein Wellen nicht nur in Trinklieder hat ...

 

 

vor Volmerswerth

 

Fertigmachen zum Start vor dem Hafen in Düsseldorf-Volmerswerth (Foto © JA Geschke / seglermagazin.de)

 

 

Die schnellen Solings, die Stare und die Schärenkreuzer - wunderbar restaurierte und gepflegte Boote, deren Holz in den seltenen Sonnenstrahlen glänzte - gingen als die Schnellsten als Erste Gruppe über die Startlinie. Die kürzeren Boote wie die Piraten oder die O-Jollen, erst recht die flachen Einmann-Laser hatten mit den Rheinwellen zu kämpfen. Wie immer am Rhein fegen auch hier die Böen vom Ufer her in die Segel, wenn der Wald oder die Bauten eine Lücke bilden. Wer den Rhein als Segelrevier nicht kennt, wundert sich sowieso, mit welchem scheinbaren Wind die Jollen und Kreuzer segeln - je nachdem, ob der Strom erheblich mitschiebt oder gegenan bremst.

 

Die 104 Regattaboote wurden vom DLRG eskortiert. Auf dem Begleitschiff, dem Fahrgastschiff MS Siebengebirge, hatte die Regattaleitung und das Regatta Büro alle Hände voll zutun, die Meldungen ihrer sechsköpfigen Start- du Zielteams in die Laptops zu tippen.

 

 

Rheinwoche action

 

Regatta in rauhem Fahrwasser – und dann kam auch noch der Regen (Foto © JA Geschke / seglermagazin.de)

 

 

Gegen 17 Uhr war dann der Hafen am nächsten Etappenziel, dem idyllischen "Paradieshafen" in Düsseldorf Lörick, so voll wie nie. Und pünktlich hatte auch der Regen aufgehört.

 

Seglermagazin wird am Pfingstmontag mehr Fotos und nach Abschluss der Regatta auch die Ergebnisse und weitere Fotos veröffentlichen.

 

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Die Rheinwoche

 

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