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Franck Cammas sitzt auf dem Rumpf beim Abschleppen von Groupama (Foto © Gilles Martin-Raget/promovoile) |
Joyon auf Eure&Loire stand gegen 1:30 Uhr (unsere Zeit) am Mast, als ihn bei vier Meter Wellen und mehr als 25 Knoten am Ausgnag der Biskaya eine Regenböe traf. Er wollte ins Cockpit, um die Schoten loszuwerfen - aber das Boot kenterte in zwei Sekunden, berichtete er über Funk. Er wartet heute auf einen Schlepp.
Noch einige Horrormeldungen – schließlich reden wir von Windbedingungen zwischen 15 Knoten (bei Groupama) und 30 Knoten, die Ellen MacArthur auf Kingfisher erlebte:
" Bonduelle", die in die gekenterte Groupama gelaufen war, wird zurzeit in Brest auf Schäden gecheckt. Jean Le Cam erzählte, wie er völlig ungläubig nach dem Zusammenstoß auf die kopfüber liegende Groupama gestarrt hatte. "Ich blickte auf Cammas, der am Schwert auf dem Mittelrumpf saß, und fragte ihn idiotischerweise, was ihm passiert sei. Er sagte: Ich bin gekentert." Cammas berichtete, es sei nicht schwer gewesen, nach der Kenterung wieder nach oben zu kommen, weil die Rümpfe so weit auseinander liegen ( die Tris sind 17,50 Meter breit).
Der Skipper auf Gitana repariert am gebrochenen Mast ( Foto Gilles Martin-Raget/ promovoile)
Auf dem brandneuen Tri "Gitana X" mit Skipper Lionel Lemonchois brach gegen 18 Uhr gestern der obere Teil des Mastes – wohl ein technischer Defekt vieler Tris. Lemonchois gehts gut, er asegelt nach La Trinité zurück. Der Franzose Loic Pochet /(La rage de Vivre) kollidierte wahrscheinlich mit einem der hier offenbar zuhauf rumschwimmenden Container. Er erreichte Brest trotzt ernsthaft demoliertem Bug. Yannick Bestaven (50-Fuß-Klasse) hatte gleich zweimal Pech: Erst riss umittelbar vor dem Start auf République Dominicaine das Groß. Bestaven, bekannt aus dem Mini-Circus, reparierte es und startete Stunden später. Holte dann aber auf und lag an zweiter Stelle der Klasse – als er verdächtige Geräusche im Boot wahrnahm. Er nimmt an, das die Kielaufhängung nicht intakt ist ! Er will die 180 Meilen zurück nach Lorient segeln. Bayer CropSciences Autopilot ist ausgefallen. – Insgesamt gibt es bereits unter den 59 Teilnehmern – zwei Tage nach dem Start – sieben Aufgaben!
An der Spitze der heiß umkämpften und mit berühmten Skippernamen bestückten Open60s-Klasse segelt nach wie vor Roland Jourdain auf Sill vor Mike Golding/ Ecover und Ellen MacArthur auf Kingfisher – die beiden sind nur 13 Meilen hinter Sill zurück. MacArthur, das Schlafwunder, berichtet, sie habe in den vergangenen 40 Stunden nur drei hintereinander geschlafen. Schon im Vendée Globe hatte sie die Wirksamkeit ihres Minutenschlafs bewiesen, den sie mit einem berühmten italienischen Schlafforscher ausgeklügelt hatte.
In der Klasse Ii (50 Fuß) segelt noch immer Nick Moloney aus Ashfield Healthcare an der Spitze, er ist Teammitglied in MacArthurs und Mark Turners Team Offshore Sailing Challenges.
Vorneweg bei den schnellen 60-Fuß-Trimaranen segelt jetzt
1 –Sodebo - Thomas Coville; 3249.8 milles to finish
2;Eure&Loir-Lorénove;Francis Joyon; 3253.1 milles
3;Biscuits La Trinitaine - Ethypharm;Marc Guillemot; 3253.6 milles
4;Rexona Men;Yvan Bourgnon; 3258.1 m.
5;Belgacom;Jean-Luc Nélias; 3264.3 m.
6;Fujifilm;Loick Peyron; 3266.5 m.
7;Foncia;Alain Gautier; 3271.8 m.
8;Sopra Group;Philippe Monnet; 3272.2 m.
9;Sergio Tacchini;Karine Fauconnier; 3280.5 m.
10;BanquePopulaire;Lalou Roucayrol; 3298.7 m.
11;BayerCropSciences;Frederic Le Peutrec; 3300.6 m.
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Die website der Route du Rhum:
www.routedurhum.org in Französisch und Englisch.
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