
![]() |
Die Yacht im Schlepp der VERENA. (Foto DGzRS) |
Die Segelyacht war von Spiekeroog ausgelaufen und im Seegatt nach Maschinenausfall bei Windstärken mit sechs Beaufort auf das Norderriff getrieben. Per DSC-Alarm (digitaler Notruf) wurde die SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) alarmiert, die sofort mehrere eigene Einheiten sowie sämtliche weiteren verfügbaren Fahrzeuge und einen Hubschrauber der Marine in das Seegebiet schickte.
Die in der Nähe befindliche Yacht „Morgana“ konnte in schwerem Seegang zunächst eine Leinenverbindung zum Havaristen herstellen, die jedoch bereits nach wenigen Minuten brach. Das Seenotrettungsboot NEUHARLINGERSIEL, das aus südlicher Richtung von Neuharlingersiel kam, konnte durch die Brandung im Seegatt bereits nicht mehr zu der aufgelaufenen Yacht gelangen. Schließlich gelang es dem Havaristen, unter Segel kurzzeitig wieder freizukommen. Kurz nach 11 Uhr waren die Seenotkreuzer BERNHARD GRUBEN der Station Norderney und HERMANN MARWEDE der Station Helgoland vor Ort. Die Besatzung des Tochterbootes der HERMANN MARWEDE stellte eine Leinenverbindung her.
![]() |
Einsatzort: Der Strandungsort der Segelyacht ist durch einen Rettungsring gekennzeichnet. (Grafik DGzRS) |
Mit der Yacht im Schlepp machte sich das Tochterboot VERENA, begleitet vom Seenotkreuzer, auf den Weg zum nächsten sicher anzulaufenden Hafen Hooksiel. Um 15.30 Uhr übernahm der Seenotkreuzer VORMANN STEFFENS die Yacht. Die HERMANN MARWEDE kehrt auf ihre Station Helgoland zurück.
www.seenotretter.de

