Wassersport im grünen NRW22. Januar 2003 - Neue Initiativen für den Wassersport in NRW: Das Land NRW hat in den vergangenen vier Jahren rund fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um die Region in ein komfortables Sportbootrevier zu verändern. Bisher sind rund 250 Kilometer Wasserstraßen erbaut und die Service-Qualität verbessert worden. Mit Erfolg: Die Anzahl der Sportschleusungen ist bereits um 40 Prozent gestiegen. Von 500.000 Sportbootbesitzern kommen 40 Prozent aus NRW – das sind mehr als 220 000 !

Die Sportboot-Marina in Duisburg (Foto Seglermagazin.de)

Für 2003 soll das Projekt „Sportboottourismus“ nun ordentlich vermarktet werden – nur braucht es dafür natürlich auch einen passenden Namen. „Unter der Flagge der Ruhrgebiets Tourismus GmbH heißt das Projekt künftig SportbootRevierRuhrgebiet“, sagte deshalb NRW-Superminister Harald Schartau anlässlich der boot 2003, ehe er das offizielle Logo enthüllte.

Ansprechendes Karten- und Informationsmaterial soll nun erstellt und Eventmarketing betrieben werden. Außerdem soll das Skipper-Kartenset „Leinen los – Spannendes Land in Sicht“ erscheinen, es wird einen Newsletter und eine Rätseltour geben. „Zusammen mit den Zahlreichen Radwanderwegen, den Bahnverbindungen und den Attraktionen bin ich mir sicher, dass wir auf Dauer eine Touristenregion schaffen können, deren Angebot Seinesgleichen sucht“, sagte Dr. Gerd Willamowski, Aufsichtsratsvorsitzender der Ruhrgebiet Tourismus GmbH.

Neben den reichlich vorhandenen Wasserwegen, gibt es sechs neu gebaute Wasserwanderrastplätze, zahlreiche Vereinshäfen, die sportboot-freundlichen Verbesserungen vor und in den Kanalschleusen und zwei voll ausgebaute Marinas (Sportboothäfen). So ist die Marina im Duisburger Innenhafen zu 70 Prozent ausgelastet und hochwasserfrei. Durch die Nähe zum Duisburger Hafen kann fast jede Service-Leistung erbracht werden. Die Marina in Bergkamen-Rünthe mit seinen 1300 Liegeplätzen ist gar zu 100 Prozent ausgelastet. „Es kommen immer mehr Leute im Winter von der Küste zu uns. Hier können sie dann in aller Ruhe Reparaturarbeiten erledigen“, sagte Geschäftsführer Hans-Peter Nustede. 2004 sollen 25 neue Liegeplätze geschafft werden.


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